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SchnupfenDie Erkältung

Erkältung ist eine Mischinfektion aus verschieden Viren und Bakterien. Ihnen kann man kaum zu Leibe rücken. Die beste Möglichkeit, sich gegen Erkältungskrankheit zu schützen, ist die Stärkung des Immunsystems.

Unser Immunsystem ist ein komplexes biochemisches System aus mehreren Organen und Stoffen, das unseren Körper vor schädlichen Einflüssen (z.B. Krankheitserregern) zu schützen vermag. Haut und Schleimhäute wehren bereits an der Oberfläche schädliche Eindringlinge ab. Erreger, die diese Barriere überwinden, werden im Darm durch Antikörper bekämpft, welche die Eindringlinge besetzen und somit für die Vernichtung durch Enzyme "markieren". Kommt es trotzdem zur Infektion, werden im Blut die Fresszellen aktiv (weiße Blutkörperchen). Sie umhüllen die Erreger und fressen Sie durch enzymatische Zersetzung auf. Als "letzte Instanz" greifen schließlich die Lymphozyten ein, wenn alle bisherigen Gegenmaßnahmen versagt haben. Sie erzeugen spezifische Antikörper, steuern Aktivitäten von Fresszellen und zerstören befallene, körpereigene Zellen. Je besser dieses biochemische System intakt ist, desto besser sind wir vor Krankheiten geschützt. Ein starkes Immunsystem ist nicht Schicksal - wir selbst können unsere Immunabwehr stärken. Dies geschieht durch Bewegung an frischer Luft, ausreichend Schlaf, Stressabbau, Abhärtung, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung und Anregung des Immunsystems mit bestimmten Stoffen. Hier spielen einige Pflanzenwirkstoffe und Vitamine eine wichtige Rolle: Vitamine des B- Komplexes, Vitamin A, C, E, Betacarotin, Mineralstoffe und Spurenelemente, ganz besonders Eisen, Zink und Selen.

Des weiteren helfen:
Echinacea (Roter Sonnenhut)
Pelargonium sidoides -  Umckaloabo (Geranienart aus Südafrika)
und Meditonsin (Homöopathie).

Echinacea:
Echinacea ist eine in der amerikanischen Volksmedizin seit Jahrhunderten bekannte Arzneipflanze. Sie ist ein altes Heilmittel der Indianer. Die ersten Siedler übernahmen die Pflanze bald als Hausmittel bei Grippe und Erkältungen. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Echinacea purpurea wissenschaftlich überprüft und bestätigt. Echinacea steigert zum einen die Abwehrkräfte und hat gleichzeitig eine antibiotische Wirkung.
Anwendungsgebiete: Unterstützende Behandlung wiederkehrender Infektionen der Atemwege (grippale Infekte) und der ableitenden Harnwege.
Verbreitung: Im nordamerikanischen Zentralen Tiefland, von den großen Seen im Süden Kanadas und im Osten vom Appalachenplateau begrenzt. In Europa als Zierpflanze eingebürgert. 
Anbaugebiete: USA, Spanien, Schweiz, Niederlande, Deutschland.
 Dosierung: Tropfen: Kinder ab 12 und Erwachsene: 4-5x tgl.40 Tropfen

 Meditonsin®  
Das Wirkprinzip von Meditonsin® geht auf eine altbewährte, traditionsbehaftete Medizin zurück. Die Homöopathie nutzt die Erkenntnis, dass Stoffe, die Gesunde krank machen, in entsprechender Potenzierung Kranke heilen können. Dabei wird dem Körper über die Arznei die "Information" der Krankheit oder Beschwerden übermittelt, worauf der Organismus angeregt wird, eigene Wege zur Bewältigung des Problems zu suchen. Homöopathische Arzneien sind also "Verbündete" des Körpers, die seine Sprache sprechen und ihm Signale übermitteln, die die Selbstheilungskräfte in Gang setzen oder zumindest fördern können.
Für Meditonsin® wurde die Kombination der drei Einzelstoffe Aconitinum, Atropinum sulfuricum und Mercurius cyanatus gewählt, weil sie verschiedene Stadien im Ablauf einer Entzündung der oberen Atemwege abdecken.
Aconitinum wirkt insbesondere in einem sehr frühen Stadium der Infektion, in dem die eigentliche Lokalisation der Entzündung noch nicht zu erkennen ist (stürmische Fieberphase).
Dagegen zeigt sich die Hauptwirkung von Atropinum sulfuricum in der sich anschließenden Entzündungsphase, in welcher der Ort der Entzündung sichtbar wird. In derjenigen Entzündungsphase, die der Eiterung unmittelbar vorausgeht, entfaltet Mercurius cyanatus eine in der Homöopathie seit Jahrzehnten geschätzte Wirkung.

Dosierung bei akuten Zuständen
Alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 mal täglich
Säuglinge ab 7. Monat
nach Rücksprache mit dem Arzt
je 1-3 Tropfen
Kleinkinder ab 1 Jahr
je 2-5 Tropfen
Kinder von 6-12 Jahren
je 3-6 Tropfen
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
je 5-10 Tropfen

Soweit nicht anders verordnet: Bei akuten Zuständen nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12 mal täglich, je 5-10 Tropfen ein. Bei länger andauernden Verlaufsformen 1-3 mal täglich 5-10 Tropfen einnehmen. Säuglinge ab dem 7. Monat bis zum 1. Lebensjahr erhalten nach Rücksprache mit einem Arzt nicht mehr als ein Drittel der Erwachsenendosis. Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten nicht mehr als die Hälfte, Kinder zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis.

Die Tropfen sind unverdünnt einzunehmen und einige Zeit im Mund zu belassen. Die Einnahme erfolgt unabhängig von den Mahlzeiten.

Zink:
Eigenschaften
Zink aktiviert 70 Enzyme / Fermente, erhöht die Insulinwirkung, spielt beim Dämmerungssehen, sowie beim Geruchssinn eine wichtige Rolle und unterstützt das Abwehrsystem. Es spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Wundheilung, im Kohlehydrat- und Proteinstoffwechsel und bei der Enzymproduktion. Zink ist essentieller Bestandteil solcher Enzyme, welche für Zellwachstum, Immunität, Prostatafunktion, Spermabildung und Wachstum der Geschlechtsorgane sorgen. Zink kann gegen Akne helfen und die Aktivität der Fettdrüsen regulieren. 
Überdosierung: 
Überdosierung ist im Alltag kaum möglich, da Zink auch bei hohen Dosen praktisch nicht toxisch (giftig) ist.
Mangelerscheinungen
Appetitlosigkeit, erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten, eine verzögerte Wundheilung, Müdigkeit, Menstruationsbeschwerden, Störungen des Geschmacks- und Geruchssinns, Haarausfall, weißen Flecken, Furchen in den Fingernägeln und charakteristische Hautveränderungen können Folgen eines Zinkmangels sein. Im Kindesalter können auch Wachstumsstörungen auftreten.

Empfehlung: 7.0 mg/Tag
um diese Zufuhr zu erreichen sind folgende Mengen des betreffenden Lebensmittels notwendig:

Lebensmittel
Menge
Energie
Vollkornbrot
Weizen Keim
Zuckermais frisch gegart
Sojaeiweiß texturiert (TVP)
Pfifferling getrocknet
Hartkäse Magerstufe
Schwein Fleisch gegart
Rind Leber gegart
Schwein Leber gegart
291 g
58 g
664 g
159 g
115 g
139 g
173 g
150 g
113 g
545.9 kcal
183.1 kcal
593.1 kcal
453.6 kcal
138.0 kcal
232.1 kcal
346.8 kcal
220.7 kcal
139.7 kcal
Umckaloabo:
Der alkoholische Auszug einer südafrikanischen Pelargonium-Art ist in Deutschland bereits seit 1983 auf dem Markt und wird von den Experten als "Infekt-Blocker" bewertet. Das Arzneimittel wird wegen seiner guten Verträglichkeit geschätzt. Der Name Umckaloabo stammt aus den in Südafrika gebräuchlichen Zulu-Sprache und bedeutet "schwerer Husten". In der afrikanischen Volksmedizin bei Atemwegsinfekten wird Umckaloabo schon seit Jahrhunderten eingesetzt.
Aufgrund seiner bakteriostatischen und immunmodulierenden Eigenschaften ist das Arzneimittel Umckaloabo eine gute Alternative zur konventionellen Therapie von Atemwegserkrankungen mit Antibiotika. 

Es handelt sich um eine Geranienart, die nur in Südafrika vorkommt (Pelargonium reniforme/sidoides). Es ist ein Strauch, der bis zu einem halben Meter hoch wird und lilafarbige Blüten trägt. Der Extrakt wird aus der knolligen Wurzel hergestellt.

Die Pelargonie hat eine deutlich bakterientötende Wirkung. Aber vor allem wird sie zur Steigerung der Abwehrkraft bei akuten und chronischen Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs eingesetzt also Bronchitis, Angina und Sinusitis.
Dosierung:
Erwachsene nehmen zur Vorbeugung 3-mal täglich 10 bis 20 Tropfen Umckaloabo-Extrakt ein, bei akuten Beschwerden 3-mal täglich 20 bis 30 Tropfen.

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