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Service: Body-Mass-Index Berechnung

Der BMI ist eine heute einigermassen anerkannte Methode zur Einschätzung der Menge des körperlichen Fettgewebes eines Menschen. Der BMI basiert auf der Beurteilung des Resultats der Rechnung Gewicht kg / (Grösse in m)².
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Wichtig:
Der BMI liefert erst bei Menschen ab 16-17 Jahren ein aussagekräftiges Resultat. Vorher befindet sich der Körper im Wachstum und mit der unten präsentierten Methode ist keine Beurteilung möglich.
Auf der Website von Qualimedic gibt es eine halbwegs verlässliche Möglichkeit, den BMI von jüngeren einschätzen zu lassen.

Sportliche Personen können durch den Muskelaufbau ebenfalls ihren BMI um 25 haben. In diesem Fall liegt natürlich kein Übergewicht vor.

Ihr Gewicht (Kg)

Ihre Größe (cm)

Ihr Alter (in Jahren)

Ihr BMI:

Klassifizierung (gem. WHO-Report ^95 und '98) BMI kg/(m)²
Magersucht <17,6
Untergewicht 17,6 - 18,4
Normalgewicht 18,5 - 24,9
Übergewicht 25,0 - 29,9
Adipositas Grad I 30,0 - 34,9
Adipositas Grad II 35 - 39,9
Extreme Adiopsitas Grad III > 40

Mehr und kompetente Infos zum BMI, Magersucht und Fettsucht gibts auf der Website der Uni Düsseldorf.

Da Computerfehler die Berechnung beeinflussen können, sollten Sie Sich an Ihren Arzt wenden, falls Sie das Resultat beunruhigt.
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Liegt der BMI-Wert über 30, so ist das Übergewicht behandlungsbedürftig. Auch bei einem BMI zwischen 25 und 29,9 wird eine Behandlungsempfehlung gegeben, wenn gleichzeitig Begleiterkrankungen auftreten. Man geht davon aus, daß ungefähr die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland übergewichtig ist. Übergewichtige Menschen haben eine geringere Lebenserwartung.

Übergewicht sollte nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit reduziert werden. Auch bei verschiedenen Erkrankungen, die eine Gewichtsreduktion mit sich bringen, wie z. B. Tuberkulose oder Krebs, ist eine Behandlung von Übergewicht nicht sinnvoll. Leiden Übergewichtige gleichzeitig an einer chonischen Erkrankung, so muß hier der Nutzen gegen das Risiko abgewogen und eine individuelle Entscheidung zur Behandlung des Übergewichts getroffen werden. Diese individuelle Entscheidung ist auch bei Menschen im höheren Lebensalter wichtig. Hier sollte man besonders auch an die Lebensqualität in den letzten Lebensjahren denken.



Anorexia nervosa (Magersucht):

Magersucht ist eine Störung des Eßverhaltens, die durch seelische Probleme ausgelöst wird. 95 Prozent aller Betroffenen sind Frauen. Oft beginnt die Magersucht in der Pubertät. Ein ermaliges Auftreten der Erkrankung nach dem 25. Lebensjahr sind selten. Allerdings nimmt die Zahl der Frauen, die ab dem 30. Lebensjahr magersüchtig werden, zu. Die Sterblichkeit ist mit 8 bis 12 Prozent sehr hoch.

Essstörungen, wie die Anorexia nervosa sind sehr stark von den gesellschaftlichen Bedingungen geprägt. Als "Massenerkrankung" kommen sie v.a. in den westliche Insdustrieländern vor. Auch die Erhebung der Magersucht als Schlankheits- bzw. Schönheitsideal für Frauen ist in Industrienationen vorherrschend. Das Krankheitsrisiko ist bei den Mädchen am größten, deren Familien stark erfolgsorientiert sind.

Magersüchtige verleugnen ihren Hunger und sehen nicht ein, daß sie krank sind. Sie nehmen ihren Körper nicht in einer realistischen Weise wahr. Oft fühlen sie sich immer noch zu dick, obwohl ihr Körper tatsächlich völlig ausgezehrt ist. Diese Körperbildstörung ist ein Teil der Krankheit.

Die Anorexie kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, v.a. kommt es zu Stoffwechselstörungen und Störungen im Elektrolythaushalt. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann entstehen. Durch die mangelnde Versogung mit Nährstoffen kommt es zu Haut- und Haarerkrankungen. Bei magersüchtigen Mädchen bleibt häufig die Regelblutung aus. Viele leiden unter chronischer Verstopfung. Wenn die Magersucht mit künstlich herbeigeführtem Erbrechen verbunden ist, kommt es oft zu Zahnschäden (Karies) und zu einer chronischen Entzündung der Ohrspeicheldrüsen (Parotitis). Bei der Hälfte der Betroffenen kommt es zu schweren Depressionen und sozialer Isolation. In dieses Fall ist die Suicidgefahr besonders hoch. Die Depression ist dabei oft die unmittelbare Folge der Untergewichtigkeit, d.h.: allein das Dünnsein macht ab einer gewissen Grenze schon depressiv (deswegen verlangen die meisten Psychotherapie-Kliniken auch ein Mindestaufnahmegewicht).



Bulimie (Ess-Brechsucht):

85 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Die Zahl der Neuerkrankungen nimmt ständig zu und ist mit 3 Prozent bei den 15 bis 35jährigen höher, als die Neuerkrankungen bei der Magersucht. Häufig tritt die Bulimie als Folge bzw. nach einer Anorexia nervosa auf. Dabei kann es möglicherweise zu Übergangsstadien kommen.

Eß-Brech-Süchtige leiden unter Eßanfällen, manchmal von den Patienntinnen selber als "Freßanfälle" bezeichnet. Meistens werden zwischen 3.000 und 10.000 kcal pro Tag aufgenommen. In Extremfällen kann ein Betroffener bis zu 30.000 kcal in sich hineinstopfen. Nach dem Essen wird dann sofort Erbrechen herbeigeführt. Meistens schämen sich die Betroffenen. Die Gier nach Essen und das auf den Eßanfall folgende Brechen werden fast immer verheimlicht. Dennoch erkennen die Betroffenen sehr deutlich, daß sie krank sind. Der Leidensdruck ist meist erheblich. Außenstehende merken meistens nicht von der Bulimie, weil Eß-Brech-Süchtige häufig gar kein oder nur wenig Übergewicht haben und sie es oft verstehen das Erbrechen so unauffällig zu gestalten, daß es bspw. dem Partner gar nicht auffällt.

Wenn Bulimie lange unbehandelt bleibt, kann es zu schweren körperlichen und psychischen Folgeerkrankungen kommen:
Zu den psychischen Folgen gehören Depressionen, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl sowie akute Selbstmordgedanken. Körperliche Folgen können u. a. sein:
Entzündungen der Speicheldrüsen
Zahnschädigungen (Karies)
Risse in der Speiseröhre und in der Magenwand
Haarausfall, brüchige Nägel, trockene Haut
niedriger Blutdruck
Ödeme
Menstruationsstörungen
Störungen des Stoffwechsels
Herz-Rhythmus-Störungen

Oft ist die Bulimie mit erheblichen Geldausgaben für Nahrungsmittel verbunden, die zu sozialen Problemen (Verschuldung etc.) führen kann.

©h.böger