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zurück | Service | Impfschutz im Ausland
Impf- und Reiseberatung

Selbstverständlich wollen wir, dass Sie von den schönsten Wochen des Jahres gesund wieder nach Hause zurückkommen. Dazu ist es wichtig, sich rechtzeitig vor Reiseantritt zu informieren, welche Schutzmaßnahmen vor einem unliebsamen Reisemitbringsel getroffen werden können. Hierzu verfügen wir über neueste Informationen, beispielsweise welcher Impfschutz in welchen Gegenden sinnvoll ist, bzw. wie man sich sonst vor Erkrankungen im Urlaub schützen kann (und natürlich auch, welche Dinge Sie für die Reiseapotheke mitnehmen sollten). Die nachfolgende Kurzübersicht kann und soll die ausführliche Beratung nicht ersetzen - also sprechen Sie uns an!

Reisediarrhoe
Die häufigste Erkrankung auf Reisen ist die Diarrhoe (Durchfallerkrankungen). Ursache ist oft der Verzehr kontaminierter Speisen und Getränke. Der wichtigste Rat ist, nichts essen, was nicht gekocht oder geschält werden kann. Vorsicht gilt insbesondere auch für Eiscreme sowie Getränke, die Eiswürfel enthalten.
Malaria
Malaria ist eine weitverbreitete ernste Tropenkrankheit, die durch den Stich der Anophelesmücke übertragen wird. Eine vorbeugende Impfung ist nicht möglich. Jedoch kann eine Infektion durch Schutzmaßnahmen gegen Insektenstiche und die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (sog. Chemoprophylaxe) vermieden werden
Hepatitis A/B
Bei der Hepatitis handelt es sich um eine durch Viren hervorgerufene Leberentzündung. Die schwere Erkrankung bringt teilweise eine über mehrere Wochen bzw. Monate dauernde Arbeitsunfähigkeit mit sich. Die Hepatitis A heilt dabei meist folgenlos aus, während die Hepatitis B auch in ein chronisches Stadium übergehen kann. In beiden Fällen kann die rechtzeitige Impfung schützen.
Typhus
Ist eine schwere durch Bakterien verursachte Darminfektion, die meist über kontaminierte Nahrungsmittel bzw. verunreinigtes Wasser verursacht wird. Eine Schutzimpfung kann hier vorbeugen.
Cholera
Ähnlich wie Typhus ist auch die Cholera eine schwere Darmerkrankung, die meist über verseuchtes Wasser bzw. Nahrungsmittel übertragen wird. Für den Normaltouristen ist eine Impfung meist nicht notwendig.
Gelbfieber
Gelbfieber ist eine durch Viren hervorgerufene, tropische Infektionskrankheit. Die Krankheit wird durch Stechmücken von Mensch zu Mensch (Stadtfieber) oder von Affen auf den Menschen (Dschungelgelbfieber) übertragen. Hauptüberträger des Stadtfiebers ist eine bestimmte Mückenart, Aëdes aegypti, die in der Nähe von Städten lebt und sich vom Blut des Menschen ernährt. Die Impfung ist bei Reisen in Gelbfieber-Endemiegebiete auf jeden Fall zu empfehlen. Zusätzlich verlangen einige Staaten einen gültigen Internationalen Impfausweis von Reisenden, die sich in Ländern mit Infektionsgebieten aufgehalten haben.
FSME
Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, ist eine vor allem in Mitteleuropa (Österreich, Tschechien und Slowakien, Bayern) zwischen März und November auftretende infektiöse Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns. Erreger der Entzündung ist das FSME-Virus, das durch verschiedene Zeckenarten auf den Menschen übertragen wird. Prophylaxe besteht im Schutz vor Zeckenbissen durch Tragen geeigneter Kleidung, die möglichst viel von der Hautoberfläche bedeckt, sowie darin, Kontakt mit der Vegetation zu meiden. Im Anschluss an einen Waldspaziergang sollte man zudem den Körper nach Zecken absuchen. Seit 1976 ist ein wirksamer aktiver Impfstoff verfügbar.
Tetanus/Diphterie/Polyomyelits
Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine schwere Infektionskrankheit des Nervensystems, bei der ein Bakterientoxin heftige Muskelkrämpfe hervorruft. Bei der Diphtherie handelt es sich um eine akute und äußerst ansteckende, ebenfalls durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit. Während die Poliomyelitis eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit des Zentralnervensystems ist, die manchmal zur Lähmung führt. Für alle diese Krankheiten wird die vorbeugende Impfung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfohlen. Nach erfolgreicher Grundimmunisierung, die normalerweise schon im Säuglingsalter erfolgt, sollte alle 10 Jahre eine Auffrischung des Impfschutzes erfolgen.

©h.böger